Über die Zerbrechlichkeit des Menschseins
Als Vermittlerin zwischen den Welten, zwischen Gegenstand und Verfremdung,
Idee und Betrachterin arbeitet die Berner Künstlerin Sonja Gsell-Faesser
(*1964) mit der Möglichkeit der Annäherung. Ihre meist grossformatigen
Bilder (Acryl, Pigment auf Baumwolle und Seide) leben Empfindungen des täglichen
Lebens. Auf der Oberfläche poetisch und zart, offenbaren sie durch die
mehrschichtig aufgetragenen Farbstrukturen die Dualität des menschlichen
Lebens: Freude und Trauer, Abhängigkeit und Selbstbestimmung, Leichtigkeit
und Melancholie. Sonja Gsell-Faesser sucht die Auseinandersetzung mit der
Sprache; die Titel ihrer Arbeiten erscheinen als Wegweiser auf der Reise durch
die Zwischentöne des Lebens.
Nichtschwimmer